Das Bahnhofsmuseum Borgholz befindet sich an der Bahnstrecke Scherfede - Holzminden. Die Strecke wurde im Jahre 1876 eingeweiht, zunächst noch ohne einen Bahnhof in Borgholz. Dieser wurde 1884 eröffnet, und der Kern des heute denkmalgeschützten Empfangsgebäudes geht noch immer auf diese Zeit zurück.

Nach der Einstellung des Personenverkehrs im Jahre 1984 kaufte der letzte hier tätige Beamte, Erich Menke, das Bahnhofsgebäude. Er baute es in liebevoller, mehrjähriger Kleinarbeit zu einem Bahnhofsmuseum aus. Die Besonderheit an diesem Museum ist, dass nicht erst mühevoll "Eisenbahnatmosphäre" geschaffen werden musste, sondern einfach alles an seinem Platz blieb und lediglich eine behutsame Rückführung in den Zustand um 1950 erfolgte.

Erich Menke erhielt am 30.03.2000 für die Erhaltung des Bahnhofs als Museum und für seine langjährige Tätigkeit in der Heimatpflege das Bundesverdienstkreuz. Im Februar 2006 verstarb er im Alter von 85 Jahren. Sein Sohn Hans-Josef führt das Museum weiter.
   Der Gründer
Erich Menke
Hans-Josef Menke
Der Hausherr